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2.1.1 dedizierter Server - Was muss ich tun? Hierzu Niels Ott <niels-news@tomix.de> in dcpw:
Angenommen man mietet einen Server, dann muss man folgendes machen:
- Sich als Administrator dort einloggen und alles konfigurieren.
Meistens dürfte das System Linux sein, so dass man in diesem Bereich mit
entsprechend Know How ausgestattet sein sollte.
- Man wird evtl. die Standardkonfiguration erheblich ändern und
erweitern. Dazu probiert man das am besten alles "Zu Hause" auf einer
Testmaschine aus.
- Man ist der Chef der Maschine, kann sie zu Grunde richten und muss
deshalb ständig bereit stehen, falls irgend etwas ausfällt
- Um nicht irgendwelchen Crackern oder Kiddies zum Opfer zu fallen, muss
man über gängige Angriffsmethoden auf Server bescheid wissen und als
Lesestoff empfehlen sich regelmäßige Security-News.
Fakten:
- Auf eine IP kann man theoretisch beliebig viele Name Based Virtual
Hosts aufschalten. Irgendwann bricht die Kiste halt zusammen.
- Solche VHosts sind nur mit Webserver und Mailserver praktikabel, andere
Protokolle wie z.b. FTP laufen damit nicht wirklich.
- Man kann so lange auf die Maschine draufknallen bis sie entweder an
Speichermangel dauernd zu Grunde geht oder ihr die Platte überläuft oder
sonst was passiert. Es liegt in jedem seiner eigenen Hand und Vernunft.
Vorgehen?
- Das einzusetzende System (vorzugsweise Linux oder BSD) erlernen, so
weit, dass man es administrieren kann.
- Über Netzwerke lernen. (TCP/IP, HTTP, SMTP, DNS-System)
- Ausgiebiges Lesen von schlauen Büchern, Learning by Doing auf einer
Testmaschine
- Man kann entweder einen Server mieten oder einen eigenen Server beim
Provider unterstellen. (Letzteres wird oft als Housing bezeichent und ist
eigentlich ein Thema für sich.) Der gemietete Server kommt mit einer
Standardinstallation daher und bringt den Vorteil gegenüber dem ganz
eigenen Server, daß bei Hardware-Ausfällen der Eigentümer (also der
Vermieter bzw. Provider) die Schäden zu beheben hat.Zurück zum Inhaltsverzeichnis |
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